Samstag, 5. November 2016

Gesund und munter durch den Herbst mit Kürbis – Apfelkuchen


Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da... und mit ihm meine geliebten Holsteiner Cox - Äpfel und - yeah - Kürbisse. Wunderbare Herbstzeit. Kürbissuppe, Apfelkuchen.... oder wie wär’s mal mit einer Kombination von beiden? In süß? Und auch noch „gesund“?

Gesund bzw. gesünder soll den Kuchen in diesem Fall der Kokosblütenzucker machen, den ich statt Rohrohrzucker verwendet habe.
Kennst du Kokosblütenzucker? Der ist ja zur Zeit ja in aller Munde. Selbst mein Schwiegerpapi erzählte neulich von dem neuen Wunderzucker seiner Bekannten... Grund genug den mal auszutesten.


Kokosblütezucker hat einen niedrigeren glykämischen Wert als unser gemeiner Haushaltszucker. Das bewirkt, dass der Zuckerspiegel nicht so fix ansteigt, sondern langsam. Zuckerhochs und – Tiefs werden so verhindert. Außerdem soll Kokosblütenzucker in kleinen Mengen viele Mikronährstoffe und Mineralien enthalten. Hier und da heißt es auch, er habe weniger Kalorien. Das habe ich allerdings nicht bestätigt gefunden. Ein Blick auf die Nährwertangaben zeigt, hier ähneln sich die Zucker. Wäre ja auch zu schön gewesen, oder? Dennoch, gesünder soll er sein, der Kokosblütenzucker und man kann ihn 1:1 gegen Haushaltszucker austauschen. Also eine einfache Geschichte, aber schmeckt es auch?


Ja! Es schmeckt. Sehr gut sogar. Kürbis und Apfel sind ein unschlagbares Team. Der Kokosblütenzucker hat einen leicht karamellartigen Geschmack, was in Kombination mit Kürbis und Apfel sehr lecker ist. Insgesamt wird der Kuchen ein bisschen weniger süß und das mag ich persönlich sehr gern. Auch die Gäste waren angetan. Also Experiment erfolgreich abgeschlossen.

Einen Nachteil hat der Zucker allerdings und das ist der Preis. Er ist schon einiges teurer, als Rohrohrzucker und somit nicht geeignet für die Verwendung in großen Mengen.



Zutaten für eine 18er Springform:

Für den Teig:
2 Eier
75 g Kokosblütenzucker
200 g Hokaido – fein geraspelt
150 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL Ingwer
1 Prise Salz

Für den Belag:

1 Apfel

1/3 Tasse Mandeln
1/4 Tasse Kürbiskerne
1 EL Ahornsirup
1/2 TL Kokosöl
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz



Zubereitung: Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Für den Teig die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz bei hoher Geschwindigkeit mit dem Rührgerät zu Eischnee schlagen. Kürbis raspeln. Mandeln, Zimt, Ingwer, Backpulver und Zucker vermengen. Eigelbe und Kürbis unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen.

Apfel vierteln und entkernen. In Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen.

Kokosöl schmelzen. Mandeln grob hacken und mit Kürbiskernen, Zimt und Salz vermengen. Ahornsirup und Öl dazugeben. Gut mischen und auf den Apfelscheiben verteilen.

Im heißen Ofen etwa 45 bis 50 Minuten backen. Gut Acht geben, ob der Belag nicht zu braun wird, evtl. mit einem Backpapier abdecken.








Samstag, 29. Oktober 2016

herbstliches Süppchen mit Kürbis und Süßkartoffel




Zeit für das obligatorische Herbstsüppchen. Natürlich mit Kürbis. Aber nicht nur, wird ja sonst langweilig. Ich wollte diesmal ordentlich viel Gemüse „innen drin“ und ordentlich was „on Top“.


Also eingekauft, was das Gemüseregal so hergibt. Beim Bauern noch den Kürbis besorgt und losgelegt. Allerdings war mal wieder einer dieser Tage... es würde zu weit führen, aufzuzeigen, was alles so beim Suppe kochen passieren kann, nur so viel sei gesagt. Es endete mit einem Küchen – Großputz, einer verbrannten Zehe - schweren Pürierstab im Topf abstellen ist ein absolutes No Go – und einer ziemlich angequietschten Frau A.; nicht nur wegen des Putzens, auch die Farbe der Suppe sagte mir so gar nicht zu. Lila Möhren in orange – farbener Suppe ergibt bräunlich. Och nöööö... Geschmeckt hat es trotzdem, und zwar sehr gut!


Zutaten für einen großen Topf Suppe:
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Hokaido - Kürbis
1 Süßkartoffel
1 Apfel
2 Kartoffeln
2 Möhren
2 EL Orangensaft
4 Blättchen Salbei
1 kleines Stück Ingwer
Muskat, Salz, Pfeffer
Etwas Olivenöl

Für das Topping:
100 g Feta
eine Hand voll Kürbiskerne
ein paar Möhrenscheibchen
Pesto

Für das Pesto:
50 g Kürbiskerne
40 g Parmesan
30 mL Kürbiskernöl
2 EL Walnußöl
1 Hand voll Salbeiblätter
Salz, Pfeffer



Zubereitung:
Für das Pesto die Kerne in einer Pfanne ohne Öl rösten bis sie zu knacken und zu duften beginnen. Abkühlen lassen. Den Käse reiben. Die Salbei - Blätter waschen und trocken schütteln. Alle Zutaten vermengen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Ofen auf 190 °C vorheizen.

Für die Suppe Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kürbis entkernen und klein schneiden. Kartoffeln, Süßkartoffel, Apfel und Möhren schälen und würfeln. Salbei waschen und trocken schütteln.
Öl in einem großen Topf erhitzen. Schalotte, Knoblauch, Salbei zugeben und kurz anbraten. Gemüse zugeben und kurz mit anbraten. Nun mit Wasser auffüllen, sodass das Gemüse gerade bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ingwer reiben und hinzufügen. Etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Währenddessen den Feta auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im vorgeheizten etwa 25 Minuten backen.


Die Suppe Herd nehmen und pürieren. Orangensaft zufügen, evtl. erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Gläser füllen und mit Möhrenscheiben, Kürbiskernen, Feta und Pesto anrichten. Mit etwas frischem Pfeffer garnieren und servieren.