Mittwoch, 18. Dezember 2013

...und es folgt der zweite Streich: Kekskonfekt mit gebrannten Mandeln



Gebrannte Mandeln, mmmmmmhhhhh...... Und dann in Verbindung mit lecker Gebäck, das muss doch gut sein. Das Rezept habe ich auf einem ganz wunderbaren  Foodblog gefunden und es hat mich sofort angesprochen.
Die gebrannten Mandeln habe ich mit Puderzucker hergestellt. Eine ganz liebe Kollegin gab mir diesen Tipp. Der Puderzucker ist so fein, der karamellisiert besonders gut. Besagte Kollegin hat sehr viel Küchenerfahrung und ist stets die Quelle, wenn in meiner Küche eine Frage auftaucht. Und so hat auch der Puderzucker- Tipp gut funktioniert.


Zutaten für etwa 40 Stück: 150g Mandeln, 100g Zucker, 340g Mehl, 170g weiche Butter, 1 TL Vanillezucker, 1 Prise Salz, Puderzucker



Zuerst werden die gebrannten Mandeln hergestellt. Dazu 50g (Puder)Zucker in eine Pfanne geben und ein wenig Wasser hinzufügen.
Wenn der Zucker braun wird, die Mandeln dazugeben und stetig rühren. Ist das Wasser verkocht und der Zucker wieder hart, die Temperatur etwas herunter schalten. Die Mandeln weiterrühren, bis der Zucker wieder schmilzt und die Mandeln karamellisieren. Zum Abkühlen auf ein Backpapier geben. Wenn die Mandeln ausgekühlt sind, werden sie gehackt. Die Stücke sollen auf jeden Fall nicht zu klein sein.
Nun die restlichen Zutaten (bis auf den Puderzucker) miteinander vermengen. Die Mandeln hinzugeben und den Teig kneten. Nicht wundern: Der Teig bleibt krümelig. Aus dem Krümelteig kleine, etwa 2cm große Kugeln formen und auf ein Backblech legen. Bei 175 Grad (Umluft)etwa 20 Minuten lang backen. Die Kekse dann auf einem Gitter etwas abkühlen lassen und anschließend in Puderzucker wälzen.


Wer mag kann zusätzlich zu den gebrannten Mandeln noch 50g Schokotropfen in den Teig geben. Frau A. mochte natürlich gerne.


Montag, 16. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei....



 ...gibt’s im Hause A. jedes Jahr so manche Leckerei. Gebacken wird mit Freunden an einem Dezembersamstag. Der folgende Sonntag ist der Familie vorbehalten. Omas und Opas werden verköstig und erhalten natürlich ein Präsenttütchen mit den Leckereien.
Wir wählen immer vier neue Rezepte für unseren Backtag aus und sind so schon zu einigen Leckereien gekommen.
Nach dem Erscheinen der neuen Hilda erhöhte sich die Anzahl der auszuprobierenden Rezepte spontan auf fünf. Gewisse Dinge können einfach nicht warten, und ich war noch nie die Geduldigste!
Außerdem schummle ich dieses Mal einen Sahnekaramell unter das Gebäck. Gefunden in der neuen Deli. Und auch hierbei handelt es sich um ein demkannicheinfachnichtwiderstehendassmussichsoforthaben Rezept!
Den Karamell wird es noch in einer zweiten, dunklen Variante geben. Wenn schon, denn schon, oder? 


Aus vier mach sechs plus eins an einem Tag, und das obwohl besagte Freunde ganz frischen und extrem süßen Minimonsternachwuchs mitbringen (ich bin ein bisschen verliebt!). Außerdem haben wir Minimonsterübernachtungsbesuch im Hause.
Hat Frau A. da in ihrer Gier etwa nicht so richtig mitgedacht? Nicht wirklich, befürchte ich. 
Und sich total verplant? Ganz sicher!
Zumindest fällt mir die Fehlplanung aber so früh auf, dass ich in der früh schon mal ein bisschen vorarbeiten kann. Also Backmarathon statt entspannter Tüddelei. Macht nix, dafür backe ich viel zu gern. Außerdem ist Dezember!
Die Leckereien für die wir uns entschieden haben, werde ich hier nach und nach vorstellen. Vorhang auf für unsere Nummer eins:



Sahnekaramell mit Macadamianüssen black & white

Zutaten:
Für die dunkle Variante: 1 Dose süße Kondensmilch, 200 g Zucker, 125 g Butter, 100 g dunkle Kuvertüre, 60 g in Honig geröstete Macadamianüsse

Für die helle Variante: 1 Dose süße Kondensmilch, 200 g Zucker, 125 g Butter, 100 g weiße Kuvertüre, 60 g gesalzene und geröstete Macadamianüsse


Zubereitung (beide Varianten): Eine hitzebeständige Form mit Backpapier auslegen. Macadamianüsse grob hacken. Kuvertüre grob hacken.
Butter in einem Topf schmelzen, Zucker einrühren und karamellisieren lassen. Das dauert eine Weile.
Dann Kondensmilch unterrühren und 10 Minuten zähflüssig einkochen lassen.
Kuvertüre einrühren und schmelzen lassen. Nüsse unterrühren. Die Masse in die Form geben und glatt streichen und abkühlen lassen. In Stücke schneiden.
Dunkel gelagert hält der Karamell in einer Frischhaltedose 3 bis 4 Wochen (das ist allerdings nur Theorie, hier hält er nicht so lang!)

Das Rezept für die helle Variante stammt aus der Deli 2/2013.

Samstag, 7. Dezember 2013

vom Frollein Susa


Moin Moin ihr Lieben,

die liebe Frau A. hat mich anlässlich der aktuellen PamK-Tauschrunde zum Thema "Lasst uns froh und lecker sein" gefragt, ob ich nicht hier einen Gastpost schreiben möchte.

Na klar, gerne und hier bin ich: Frollein Susa und freue mich euch mein PamK-Paket vorzustellen, was ich für die liebe Frau A. zusammengestellt habe:



Ich liebe Weihnachten also war das genau MEIN Thema, um bei der PamK-Runde mitzumachen.
Ich wollte ein Paket ganz in rot-weiß haben...gar nicht so einfach......

Aber ein paar Ideen sind mir doch gekommen. Hier meine Ideen:
- Prosecco-Cakepops mit weißer Schoki und getrockneten Himbeeren
- kleine Baumkuchen mit weißer Schoki überzogen
- weihnachtliche Pralinen natürlich in weiß
und Macarons mit Glühwein- und mit Bratapfelfüllung.

Auch wenn viele vor Macarons zurückschrecken, hat man einmal den Dreh raus, sind die kleinen zickigen Biester gar nicht mehr so schwer zu machen .
Für euch hier mal das Macarons-Rezept für die Bratapfel-Macarons. Das Grundrezept habe ich von  Aurelie das beste Rezept meiner Meinung nach.


wie man vielleicht erraten kann, bei den weißen Macarons, handelt es sich um die Bratapfelmacarons

Macarons-Schalen: (ca. 18 Schalen)
- 36 g Eiweiß
- 45 g fein gemahlene Mandeln
- 75 g Puderzucker
- 10 g Zucker
Füllung:
- 50 g weiße Schokolade
- 25 g Sahne
- 1/2 Apfel (ich habe einen Boskop-Apfel verwendet)
- bisschen Butter
- gemahlene Vanilleschote/Vanillearoma
- Zimt
- 1 TL Honig

Bei Macarons kommt es wirklich darauf an, die genauen Mengen einzuhalten und ein paar Tricks zu beachten: z. B. das Eiweiß bereits am Vortag trennen und keine ganz frischen Eier nehmen (Klingt komisch, aber funktioniert super), die Macarons nicht in einer Umgebung mit viel Luftfeuchtigkeit zu backen.

1.      Puderzucker und Mandelpulver in eine Schüssel sieben

2.  Eiweiß unter Hinzufügen des Zuckers steif schlagen.

  3. Wenn das Eiweiß steif geschlagen ist, in zwei Portionen die Mandel-
Puderzucker-Mischung unterheben. Die Masse ist jetzt leicht zähflüssig.

4. Masse in einen Spritzbeutel geben und dann auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech gleichmäßige Kreise spritzen. (Man kann sich auch vorher Kreise drauf zeichnen, damit man die Kreise gleichmäßiger hinbekommt). Am besten den Spritzbeutel ganz gerade halten, damit die Kreise gleichmäßig werden.

5. Die Macarons müssen jetzt trocknen, während ihr den Backofen bereits auf 140 Grad (Umluft) vorheizt. Bei Macarons ist eine konstante Backtemperatur wichtig für das Gelingen. (Am Besten mit einem Ofenthermometer kontrollieren).

6. Nach 30- 45min hat sich meist eine Haut auf den Macarons gebildet, d.h. wenn ihr die Macarons leicht mit dem Finger berührt, darf kein Teig mehr am Finger kleben (Kann auch mal länger dauern, müsst ihr einfach mal ausprobieren). Wenn das der Fall ist, ab in den Ofen mit den kleinen Biestern für ca. 14 Min.

7. Wenn euer Ofen gnädig mit euch ist und die Macarons auch, bilden sich nach ein paar Minuten die sog. Füßchen. Ihr müsst auch aufpassen, dass die Macarons nicht braun werden, es sind ja schließlich keine Kekse ;).

8. Wenn die Macarons soweit sind, ab aus dem Ofen und sie mit dem Backpapier auf ein Rost zum Auskühlen ziehen.

9. Nach ein paar Minuten langsam die Macarons vom Papier lösen, indem man mit dem Finger leicht unter das Papier geht, um sie abzulösen. Lassen sich die Macarons nicht ablösen, sind sie noch nicht durch gebacken.

10. Danach am Besten jeweils zwei passende Macarons suchen und beiseite legen.

Füllung:

1. Zunächst den Apfel klein schneiden und mit der Butter zusammen in einem Topf anschwitzen.

2. Den Apfel weich werden lassen und Vanilleschote, Zimt und den Honig dazugeben. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

3. Nun kommt die Ganache, dafür Sahne im Wasserbad warm werden lassen und die Schokolade darin schmelzen.

4. Wenn die Schoki sich mit der Sahne verbunden hat, mit einem Schneebesen aufschlagen.

5. Nun die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und am besten im Kühlschrank abkühlen lassen.

6. Ist die Ganache abgekühlt, einen kleinen Klecks auf eine Macaronsschale geben und einen kleinen Löffel von dem Bratapfel. Danach den passenden Macaronsdeckel raufpacken und dann die Macarons ziehen lassen, sodass sich die Füllung mit den Schalen verbinden kann und das Ganze noch besser schmeckt.

Und fertig sind die winterlichen Macarons.

Leider habe ich kein Foto nur von den Bratapfelmacarons gemacht, was ich euch präsentieren kann……

Ich wünsche euch guten Appetit und freue mich über Follower und eure Likes auf instagram.

Lieben Gruss
das Frollein Susa

Sonntag, 1. Dezember 2013

Ein Treffen unter Tauschpartnern und das Geheimnis aus der Dose oder PAMK Teil 2


 Welche Aufregung! Es ist ja schon spannend genug, für jemanden Geschenke aus der Küche zu zaubern, den man eigentlich gar nicht kennt. Trifft man diesen jemanden dann auch noch persönlich zum Päckchentausch, ganz ehrlich, aufregender geht’s kaum! Das ist dann "Post aus meiner Küche" live!

Wie ist sie wohl? Mag sie, was ich gemacht habe? Fragen über Fragen, die mir da so durch Kopf gingen, als ich zu dem Treffen mit meiner Tauschpartnerin fuhr.
Welch ein Glück, ich habe eine unglaublich nette Tauschpartnerin erwischt, die mir nicht nur wundervolle Leckereien gezaubert, sondern auch noch einen sehr schönen Nachmittag beschert hat. Es ist wirklich großartig, mal jemanden zu treffen, der die gleiche Leidenschaft fürs Kochen und Backen hegt, wie man selbst.

Und was hat sie mir gezaubert? Das verrät sie hier bald selbst. Heute lüften wir erst mal das Dosengeheimnis.



Zweierlei Lieblingscookies

Jedes Jahr backen wir zu Weihnachten  diese Cookies, weil sie einfach der Renner im Hause A. sind. Da ist alles drin, was wir lieben, Schokolade, Macadamias und einen Teil der Cookies veredeln wir mit Toffees.
Das Rezept habe ich irgendwann mal in einer Zeitschrift aufgetan. Im Laufe der Zeit haben wir es immer wieder ein wenig verändert, bis die Cookies so waren, wie sie für uns perfekt sind.



Zutaten: 200 g weiche Butter, 2El Honig, 130 g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei, 200 g Mehl, 1 Prise Salz, 1/2 TL Backpulver, 150 g in Honig geröstete Macadamianusskerne,  50 g gehackte Toffees, 75 g gehackte Zartbitterschokolade, 75 g gehackte Vollmilchschokolade



Zubereitung: Die Nüsse grob hacken. Die Schokoladen grob hacken. Die Toffees grob hacken.
Die Butter mit dem Honig und den Zuckern cremig rühren. Das Ei unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver mischen. Die Mehlmischung mit einem Holzlöffel unter die Buttermischung rühren. 100g Nüsse und die Schokolade unter den Teig kneten. Den Teig in zwei Hälften teilen. Unter die eine Hälfte Teig die restlichen Nüsse kneten unter die andere Hälfte Teighälfte 50 g kleingehackte Toffees kneten.
Den Teig in ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Ich verwende hier gerne einen Eisportionierer. Etwa 10 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen.



Zimttrüffel in zwei Variationen

Zimt ist für mich das ultimative Weihnachtsgewürz, ich kann gar nicht sagen,  warum. Es gibt ja doch noch viele andere Gewürze, aber sobald ein Zimtduft meine Nase umweht, muss ich an Weihnachten denken und kriege so ein kribbeliges Adventsgefühl!


Zutaten für 10 bis 15 Stück:

Die Füllung: 150 g Vollmilchschokolade, 50 g Sahne, ½ TL Zimt, 25 g Butter

Die Hülle: 75 g Zartbitterkuvertüre, 50 g Kakao, etwas Zimt bzw. Dekosterne

Zubereitung:  Die Schokolade sehr klein hacken. Die Sahne mit dem Zimtpulver in einen Topf geben und bei starker Hitze zum kochen bringen. 1 Minute kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen.
Die gehackte Schokolade in die Sahne geben und mit wenigen Zügen glatt rühren, bis sie sich gelöst hat. Mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur 12 Stunden ruhen lassen.



Später die Ganache mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen und dabei nach und nach die Butter unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und etwa 15 Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Eine Stunde trocknen lassen. Zu Kugeln rollen. Eine halbe Stunde kühlen, dann weiterverarbeiten.

Für die erste Variante Kakaopulver mit dem Zimt mischen und in eine Schüssel geben. Die Kuvertüre temperieren und bereitstellen.
Nun beide Hände mit etwas Kuvertüre bedecken und je einen Trüffel in den Händen rollen, bis er vollständig mit Kuvertüre bedeckt ist. Den Trüffel in das Kakaopulver legen und mit der Pralinengabel rollen, bis er rund herum mit Kakao bestäubt ist. Auf Backpapier ablegen.



Für die zweite Variante  jeweils beide Hände mit etwas Kuvertüre bedecken und einen Trüffel in den Händen rollen, bis er vollständig mit Kuvertüre bedeckt ist. Auf Backpapier ablegen und mit Sternen dekorieren.

Rezeptquelle: Pralinen und Konfekt von GU

Montag, 25. November 2013

"Lasst uns froh und lecker sein!"


Jujuuuuhhhhh! Bei "Post aus meiner Küche" wird es weihnachtlich und ich bin dabei! "Lasst uns froh und lecker sein!" Aber immer doch!
Kaum gelesen, schon begann es in meinem Kopf zu rattern. Das will ich machen und das und das und... Ohhhhh, so viele Ideen!
Doch dann ertönte eine andere Stimme, und das war die Vernunft (Spielverderberin!!!): "Halte ein! Hast du denn Zeit? Wann willst du das denn noch alles machen?!"
Pah! Papperlapapp, kann ich da nur sagen! So viel Zeit muss sein! Was gibt's denn Schöneres, als Weihnachtsduft im ganzen Haus und neugierige Testesser, die man mehr oder minder konsequent vom Naschen abhält? Ganz genau und so starte auch ich entspannt und froh in die nächste Runde...
So in etwa meine Vorstellung. Aber wie das Leben manchmal so spielt, ging an meinem so gut durchgeplanten Tag alles schief. Nichts klappte, wie es sollte und alles war anders als sonst.
Und so musste sogar Herr. A. mit Kind und Kegel noch mal los, um die ein oder andere Kleinigkeit zu besorgen. Ein Dank an dieser Stelle an den Herzallerliebsten, der diese Herausforderung ritterlich meisterte und somit dafür sorgte, dass doch ein paar Leckereien für meine liebe Tauschpartnerin Susa entstanden sind. Wir präsentieren:


Zutaten für die Weihnachtsmandeln: 5 Kardamonkapseln, 1 Eiweiß, 50 g dunklen Rohrohrzucker, 1El Kakao, Mark von einer Vanilleschote, 2-3 El Zimt, 1 Prise Salz, 250g Mandeln



Zubereitung: Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Kardamonkapseln zerdrücken, Samen im Mörser fein mahlen.
Das Eiweiß schaumig schlagen. Zucker, Kakao, Kardamon, Vanille, 1 EL Zimt und das Salz unterrühren. Die Nüsse untermengen. Diese Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit zwei Gabeln voneinander trennen.
Im Ofen 15 bis 20 Minuten knusprig rösten, dabei ab und an durchmischen. Sobald sich die Eiweißschicht trocken anfühlt aus dem Ofen nehmen. Mit dem Rest Zimt bestreuen und auskühlen lassen. Luftdicht und kühl aufbewahren oder gleich losknuspern.

Rezeptquelle: Dieses Rezept stammt von der Bloggerqueen Nicole Stich und ist in dem Buch "Geschenke aus der Küche" von GU zu finden.


Frühstückscremes finden im Hause A. ja immer dankbare Abnehmer und so habe ich unser Grundrezept verändert und diese weihnachtliche Variante gezaubert. Perfekt für das Frühstück am Weihnachtsmorgen und den Tag danach und den nächsten Tag und den nächsten....

Zutaten: 100g Zartbitterschokolade, 100g Vollmilchschokolade, 3 El Backkakao, 200 g Sahne, 75g gewürfelte Butter, 1 Vanilleschote, 1/2 TL Zimt, 4 Kapseln Kardamon

Zubereitung: Die Schokoladen grob hacken. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark ausschaben. Die Kardamonkapseln öffnen und die Samen im Mörser fein mahlen. Die Gewürze und die Schote zu der Sahne geben. Die Sahne leicht erwärmen und kurz ziehen lassen, dann bis zum Siedepunkt erhitzen. Den Kakao in der Sahne lösen. Die Gewürzsahne durch ein Sieb über die gehackte Schokolade gießen. Umrühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Dann nach und nach die Butter unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren.


Mmmhhh, heiße Schokolade! Es sich gemütlich machen, einkuscheln, beisammen sein. Sooooo schön! Da fehlt doch nur noch der Schnee....
Das Rezept für die heiße Schoki habe ich hier gefunden, ich konnte es natürlich doch mit lassen, hier und da herumzustöbern. Wie war das noch mit der Zeit?

Zutaten für 10 Portionen heiße Schokolade: 1 Kardamonkapseln, 1/2 Zimtstange, 1/2 Vanilleschote
30 g Zucker, 100 ml Schlagsahne, 150 g Zartbitter Kuvertüre, 50 g Puderzucker, 10 Stäbchen



Zubereitung: Die Kardamomkapseln zerdrücken, die Samen im Mörser reiben. Zimtstange durchbrechen. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Kardamom, Zimt, Vanilleschote und -mark zugeben. Sahne zugießen und bei milder Hitze leise kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Topf zugedeckt beiseite stellen und die Gewürze in der Sahne 1 Stunde ziehen lassen.
Die Kuvertüre fein hacken, in eine Schüssel geben und im warmen Wasserbad schmelzen. Gewürzte Sahne wieder erwärmen (nicht kochen) und durch ein Sieb in die Kuvertüre gießen. Die Masse mit einem Schneebesen verrühren, abdecken und etwa 40 Minuten kalt stellen, dabei mehrmals umrühren.
Die  Schokoladenmasse mit einem Esslöffel so lange rühren, bis sie etwas fester und heller wird. Aus der Masse Kugeln formen. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Die Kugeln darin solange wenden, bis sie überall von Puderzucker bedeckt sind, Ein Stäbchen hineinstecken. 30 Minuten kalt stellen.



Die Kugeln halten sich im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose ungefähr zwei Wochen. Zum Trinken 1 oder 2 Kugeln in einem Becher heißer Milch schmelzen lassen.
Man kann die leckeren Kugeln aber auch gut als kleines Pralinchen am Stiel genießen...ist zwar sehr mächtig, aber auch mächtig lecker!



So, jetzt sind doch noch zwei Fragen offen: Was hat Frau A. wohl leckeres bekommen?! Und was befindet sich in den beiden Dosen, die da unten zu sehen sind?! 
Das Dosengeheimnis werde ich Bald lüften.
Und was ich bekommen habe, dass verrät euch Susa bald selbst an dieser Stelle. Eines kann ich jetzt schon sagen, ich habe das wohl schönste Päckchen überhaupt bekommen! ganz unglaublich! Und sooooo lecker!


Sonntag, 17. November 2013

schokolierte Königsnüsse zur Einstimmung



Ja ist denn schon Weihnachen? Nein natürlich nicht, auch im Hause A. fangen wir so früh denn doch nicht an! Aber ...
(genau hier folgt ein aber!)
Aber „Post aus meiner Küche“ geht in eine neue Runde. Diesmal haben sich die drei Mädels ein weihnachtliches Thema überlegt. Yeah!
Zur Einstimmung auf die große Sause gibt es bei uns schon mal vorab weihnachtliche Schokonüsse; und wir beginnen nicht mit irgendeiner Nuss, nein die Wahl fiel heute auf die Königin der Nüsse:

Macadamias in Schokolade


Zutaten: 100 g Macadamias, 200 g Vollmilchkuvertüre, 75 g Kakaopulver, 1 Kardamonkapsel, 1/4 TL Zimt

Zubereitung: Die Kuvertüre fein hacken, über dem Wasserbad schmelzen und temperieren. Die Kardamonkapsel zerdrücken, die Samen im Mörser fein mahlen. Mit dem Zimt zur geschmolzenen Schokolade geben.


Die Nüsse leicht rösten und in eine Schüssel geben. Nun portionsweise Kuvertüre darüber geben und dabei ständig rühren, damit sich die Kuvertüre gleichmäßig verteilt.
Das Kakaopulver nach und nach über die Nüsse sieben und unterrühren, damit sie sich voneinander lösen. Die fertigen Nüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett legen und die Kuvertüre fest werden lassen.


Wenn die Kuvertüre ganz fest ist, den überschüssigen Kakao mit Hilfe eines Siebes abschütteln.



Rezeptquelle Grundrezept: Pralinen selbst gemacht von GU

Sonntag, 3. November 2013

Wir trotzen dem Sturm mit herbstlichen Genüssen: Riebel mit Apfelmus



Ist das ein Herbst?! Sonnige warme Tage, der echte goldene Herbst eben und dann der Kracher, Christian fegt durchs Land. Mal ehrlich, welch harmloser Name für solch' eine gewaltige Kraft!
Angst und bang wurde mir, als die Minis auf dem Weg nach Hause über den großen Platz von einer Windböe erfasst wurden. Zwei Minimonster, raketenschnell!
Bei den beiden aber von Angst keine Spur! Im Gegenteil: "Yeah, wir fliegen!"
Ja, aber doch bitte nicht so schnell, denke ich; ich bin doch auch noch da und habe heute schon so manches durch die Luft sausen sehen, was da eigentlich nichts zu suchen hatte....
Zu Hause angekommen schien auf den ersten Blick alles okay zu sein, und so gab es für uns nur eines: dankbar sein, dass alle heil angekommen sind, die Schotten dicht machen, zusammen kuscheln und die weitere Schadensbegutachtung auf den nächsten Tag vertagen. An dem sich zeigte, welch enormes Glück wir gehabt hatten, lediglich der Zaun steht nicht mehr ganz gerade. Also, wenn's weiter nichts ist!!!
Da erfüllt mich tiefste Dankbarkeit, muss ich sagen und der Wunsch viel Zeit mit meiner Minifamilie zu verbringen, am liebsten bei einer süßen, duftigen Schmause, einer heißen Ovo oder einem Kakao.


Die Gelegenheit gibt es heute, wo es draußen wieder stürmen soll, kein Christian, aber auch nicht ohne, wurde angesagt. Bisher sieht’s allerdings eher sonnig aus.
So oder so, wir machen es uns hier drinnen gemütlich und schmausen. Riebel mit Apfelmus, was österreichisches obwohl ich im Herzen immer noch Schweizerin bin, aber das liegt ja nah beieinander.

Der Riebel wird übrigens auch Stopfer genannt und nach der Schmause weiß ich auch warum. Ich bin so was von pappsatt! Aber er ist ungemein lecker! Und wirklich sehr einfach zuzubereiten, auch wenn man einige Zeit dafür einplanen muss.



Zutaten: 1 L Milch, 300 g Hartweizengrieß, 1 gestrichene TL Salz (eigentlich 2 TL, aber das kam mir etwas sehr viel vor), 1 kg Äpfel (z.B. Boskop), 1/8 L Apfelsaft, 2 EL Zucker, 2 Zimtstangen, 125 g Butter, Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung: Milch mit Salz aufkochen. Grieß unter Rühren einrieseln lassen, kurz aufkochen, dabei weiterrühren. Vom Herd nehmen und 1 Stunde quellen lassen.
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Mit Saft, Zucker und Zimt aufkochen. Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel zerfallen sind. Abkühlen lassen.

Die Hälfte der Butter in einer großen gusseisernen Pfanne erhitzen. Grieß darin 20 Minuten unter wenden bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Dabei ab und an etwas Butter hinzufügen. Riebel mit Puderzucker bestäuben und Apfelmus dazureichen.



Rezepquelle: Kochen und genießen, Dezember 2012